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Mieter Günter will nicht weg

7. November um 16:00 - 17:00

Wenn Wohnen zum Luxus wird… Ein Projekt zum Thema Gentrifizerung von Boris Ben Siegel

Das Mannheimer Hausprojekt „Viertel 8“ ist quasi das real gewordene Theaterstück. Die rührigen Menschen um Annette Schrimpf haben sich dort allerdings selbst gerettet.

Sie erleben nun den fiktiven Rauswurf des letzten Mieters in der Waldhofstraße 8.  Die Immobilienmaklerin möchte Ihnen als Kaufinteressent im Auftrage einer investitionswütigen Firma den Kauf einer künftigen Luxus-Immobilie schmackhaft machen. Sie werden doch einsehen, dass bei derartigen Investitionen ein Mieter wie Günter nicht bleiben kann…

„Das Spiel im Spiel ist eine raffinierte Form, die in anderen Genres von darstellender oder erzählender Kunst als „Mise en abyme“ bekannt ist. Hier dient sie als Brechungselement, das die Absurdität des Geschehens verstärkt.“ (Neckarstadt Blog)

„Das experimentelle Zwei-Personen-Stück macht auf sensible Art und Weise den Graben zwischen dem Investitionswahn von Kapitalanlegern und den Schicksalen der weniger solventen Normalos sichtbar … wirkt das Stück durch sein ungewöhnliches Setting. Die leerstehende Wohnung überschreitet die Grenze zwischen Fiktion und Realität und öffnet so ein ganz besonderes Bewußtsein für die Problematik…“                                        (Stuttgarter Zeitung)

„Eine ganz besondere Wohnungsbesichtigung! Gelungen allemal!“ (SWR)

Es spielen Tanja Götemann und Boris Ben Siegel.

ACHTUNG! Die Veranstaltung findet nur statt unter dem Vorbehalt der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen und einer Unterstützung durch das Kulturamt Mannheim.

Details

Datum:
7. November
Zeit:
16:00 - 17:00

Veranstaltungsort

Buchbinderei Schrimpf / Viertel 8
Waldhofstraße 8
Mannheim,
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